Inbetriebnahme

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Funktionstest

Der neue Receiver liegt noch originalverpackt vor uns auf dem Tisch und die Vorfreude treibt uns weiter an. Die neue Festplatte wartet bereits ungeduldig auf ihren Einbau. Das Werkzeug liegt bereit, gleich daneben der USB-Stick mit dem neusten Super-Duper-Image, das wir uns noch rasch von irgendwo gesaugt haben. Also gut, gehen wir's an!

Stopp!

Bevor wir Hand anlegen und mit dem Einbau einer Festplatte oder dem Flashen eines neuen Images doch Veränderungen mit nicht zu vernachlässigendem Fehlerpotential durchführen, sollten wir uns vorab überzeugen, ob das vor uns liegende Gerät sich in einwandfreiem, funktionstüchtigen Zustand befindet. Deswegen arbeiten wir vorher folgende Checkliste ab:

Checkliste

  • Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen (siehe Bedienungsanleitung).
  • Provisorischer Anschluss des Receivers an den TV und evtl. and die Sat-Anlage. (Sollte im Anschluss keine interne Festplatte eingebaut werden, kann der Receiver natürlich bereits jetzt final in das bestehende Heimkino integriert werden.)
  • TV einschalten und entsprechende Eingangsquelle wählen.
  • Receiver einschalten und die Anzeige auf dem Front-Display, mit der sich das Gerät identifiziert (z.B. ET9x00), notieren. (Das ist deswegen wichtig, weil man anhand dieser Meldung erkennen kann, ober evtl. noch ein veralteter Bootloader installiert ist.)
  • Nachdem der Receiver fertig gebootet hat, sollte sich der Wizzard zur Erstinstallation melden. Ich empfehle diesen Assistenten durch zu arbeiten, auch wenn bei einem geplanten Imagewechsel dieser Vorgang wiederholt werden muss.
  • Am Ende, nachdem die Tuner konfiguriert sind, bietet der Wizzard einen Sendersuchlauf an. Sofern der Receiver bereits mit der Sat-Anlage verbunden ist, kann man diesen Suchlauf durchführen lassen. Der ist zwar etwas zeitintensiv, dafür hat man aber hinterher Gewissheit, dass die Tuner korrekt funktionieren.

Hat man diese Checkliste erfolgreich abgearbeitet, können wir davon ausgehen, dass der Receiver grundsätzlich funktioniert. Somit haben wir jetzt grünes Licht für unsere Modifikationen...

Checklist.png

Festplatte

Hat man den Receiver wieder abgestöpselt und vor allem, zwingend vom Stromnetz getrennt, kann eine interne Festplatte montiert werden. Auch die Montage eines Festplatten-Lüfters ist möglich. Ob dies zwingend notwendig ist, darüber gibt es leider keine verlässlichen Informationen. Die Temperaturentwicklung ist natürlich auch von der verbauten Festplatte (Drehgeschwindigkeit und Stromverbrauch) abhänging.

Vorsicht! Besonders die stromsparenden Modelle haben eine Technik die sich intelliPark nennt (von Western Digital, andere Hersteller setzen es auch ein). Diese Technik ist in der derzeitigen Version nicht linux-kompatibel und muss abgeschaltet/umkonfiguriert werden.

Alle weiteren Informationen finden sich in den folgenden Artikeln:

Wer keine interne Platte einbauen will, hat auch Alternativen:

Eine Anleitung zum mounten unter Berücksichtigung der unterschiedlichen OpenPLI Versionen:

Hdd.png

Anschluss ans Heimkino

Spätestens nach dem Einbau der internen Festplatte ist es an der Zeit, den Receiver in die heimische Anlage zu integrieren.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Receiver unbedingt ans heimische LAN anschließen. Dies erleichtert die zukünftige Installation von Software-Erweiterungen ungemein, da die Box diese dann selbstständig übers Internet beziehen kann.

Plasma.png

Image

Sollte auf der Box noch ein alter Bootloader installiert sein, muss dieser ebenfalls neu geflasht werden, bevor ein neues Image aufgespielt werden kann. Ob dies überhaupt erforderlich ist und wie es funktioniert beschreibt der unten verlinkte Artikel.

Bei der Wahl eines geeigneten, den eigenen Ansprüchen genügenden Images hilft der zweite Artikel, während der Letzte den eigentlichen Flash-Vorgang erklärt.

Bootlogo2.jpg

Ersteinrichtung

Nachdem das gewünschte Image installiert ist, gilt es die Ersteinrichtung durchzuführen. Beim ersten Start mit dem neuen Image wird man erneut vom bereits bekannten Wizzard durch die Erstinstallation geleitet. Dieser Assistent und alles weitere Wissenswerte zur Ersteinrichtung wird in den verlinkten Artikeln beschrieben.

Setup.png

Nächste Schritte

Nach Abschluss der Erstinstallation ist der Receiver grundsätzlich einsatzbereit und der TV-Genuss kann beginnen. Allerdings kann man die Funktionalität mittels Software-Erweiterungen (Plugins) gehörig ausbauen.

Da die Installation jedes Plugins ein gewisses Risiko birgt, sich das System zu zerschießen, bietet es sich als erstes an, über eine Backup-Lösung nach zu denken.

Weitere Anregungen kann man sich beim Stöbern im Plugin-Lexikon holen.

Um zu überprüfen ob man seine Sat-Schüssel vernünftig ausgerichtet hat, kann man einen Blick auf die Empfangswerte werfen.

Ahead.png